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Nico.Sphinx aus Eis
(Text:Werner Fritzsch)Kammeroper von Ari Benjamin Meyers
UA Juni 2005, Kleine Szene der Semperoper Dresden //Auftragswerk der Sächsischen Staatsoper Dresden
Musikalische Leitung: Ari Benjamin Meyers
Inszenierung: Nina Gühlstorff
Bühne/Kostüm: Volker Thiele
Libretto: eingerichtet von Werner Fritsch, Nina Gühlstorff, Ari Benjamin Meyers, Hans-Georg Wegner
Nico: Sabine Brohm
Dionysos/Jim Morrison: Martin Wölfel
Aphrodite/junge Nico: Stefanie Jonas
Persephone/Diva Nico: Barabara Hoehne
Besetzung:
Sop, Mez, Alt, Ct-Ten // Geige, Cello, Klav/Harm, E-GuitGesamtdauer:
74 Minuten //Sprache:
DeutschAnsichtsmaterial und CD/DVD:
Immediate Response MusicNico zählt unbezweifelbar zu den faszinierendsten Frauengestalten der jüngsten Geschichte.
Für Andy Warhol war sie angebetete Mondgöttin aus "Nazi Germany", ihr dunkler Gesang beeinflusste die Popgeschichte und ihre Schönheit faszinierte: Lou Reed, Bob Dylan und noch viele mehr. Berühmt war sie schon mit 17 Jahren; als Supermodel bei Coco Chanel in Paris. Doch Nico wollte mehr. Sie sah in sich eine Künstlerin. Durch die Begegnung mit der Rocklegende Jim Morrison begann sie, selbst Lieder zu komponieren. Sie begann, systematisch ihre Schönheit zu zerstören, um hinter der Fassade ihr wahres Ich zu finden. Nico starb 1988 auf Ibiza.
Werner Fritsch schrieb ein Theaterstück über Nico, aus diesem Text entstand eine Kammeroper mit der Musik von Ari Benjamin Meyers, die die dunkle Seite Nicos einfängt: Songs, Ensembles und Instrumentalstücke, die die Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau wie in einem Rausch vorbeiziehen lassen. Für Meyers gehört Nico zur "Schattenseite der Popkultur". "Nico war immer dabei, war nah an der Quelle dran und ist doch irgendwie in Vergessenheit geraten." Das sie als Kriegskind ihren eigenen Weg ging, bewundert der Komponist.
Die Geschichte wird erzählt aus der aus der Perspektive von Nicos letztem Augenblick. In diesem Moment wird sie von drei Ewigen heimgesucht. Es sind die Götter, die auch ihr Leben bestimmt haben: Aphrodite, die Göttin der Schönheit, Dionysos, der Gott des Rausches und der Extase und Persephone, die Göttin der Unterwelt und der Zerstörung. Diese Götter führen Nico noch einmal durch die Stationen ihres vergangenen Lebens und begleiten sie auf der Suche nach ihrer großen Liebe, Jim Morrison. Auf diesem Weg findet Nico auch zu sich selbst, zu ihrem eigenen ewigen Kern.
...was Meyers und Gühlsdorf mit dieser Oper geschaffen haben, ist eine wunderbare, im besten Sinne populäre Verbindung Zwischen E- und U-Kultur. Nico wird von Sabine Brohm mit großartiger Stimmgewalt verkörpert, zu einer Musik die alles, die alles einfängt was dieses Frauenschicksal bestimmt hat und dabei im besten Sinne zeitlos ist.....Ari Benjamin Meyers sagte, er habe Klarheit und Direktheit finden wollen. Er hat gefunden. Mit Violine, Violoncello, Klavier aber auch Harmonium, Cembalo und E-Gitarre... Das Publikum der Uraufführung feierte das Ensemble mit langanhaltendem Applaus und Bravo-Rufen.
Beate Baum, Dresdener Neue Nachrichten
...Gemeinsam mit einem Kleinorchester unter der Leitung des Komponisten Ari Benjamin Meyers wird eindrucksvoll musiziert, die künstlerische Qualität ist ausgezeichnet...
Jens Daniel Schubert, Sächsische Zeitung
...die Kammeroper lässt bemerkenswerte Einsichten erwarten; nicht nur für Kenner und Fans...
Karsten Blüthgen, SZ am Sonntag
...Die Uraufführung wurde mit viel Beifall bedacht. Musikalisch ließ die Aufführung unter Leitung des Komponisten kaum Wünsche offen...
Saarbrücker Zeitung
Beate Baum, Dresdener Neue Nachrichten
...Gemeinsam mit einem Kleinorchester unter der Leitung des Komponisten Ari Benjamin Meyers wird eindrucksvoll musiziert, die künstlerische Qualität ist ausgezeichnet...
Jens Daniel Schubert, Sächsische Zeitung
...die Kammeroper lässt bemerkenswerte Einsichten erwarten; nicht nur für Kenner und Fans...
Karsten Blüthgen, SZ am Sonntag
...Die Uraufführung wurde mit viel Beifall bedacht. Musikalisch ließ die Aufführung unter Leitung des Komponisten kaum Wünsche offen...
Saarbrücker Zeitung
